Samstag, 6. März 2010

26.12.-28.12.2009 Addo Elephant National Parc














(oder auch: Addo Olifanten Nasionale Park – find den Namen süß, ist afrikaans)

In Addo angekommen, traf ich im Backpacker erstmal zwei der vielen anderen Urlaubsgruppen von uns. So verbrachten wir den Abend zu 9. War aber komisch und nicht so wirklich schön, aber naja.
Am nächsten Morgen machte ich mich dann alleine (die anderen waren schon) auf, um den National Parc zu besichtigen. Direkt von der Einfahrt aus, konnte man das erste Wasserloch mit den ersten Elefanten sehen. War schon cool. Dann ging es los. Man fährt allein mit seinem Auto verschiedene Strecken lang und kann an Wasserlöchern und überall Tiere beobachten. Aussteigen ist jedoch lediglich nur an wenigen Stellen erlaubt, woran sich aber nicht so unbedingt gehalten wird.
Im Park lief mir mein erster „Wartdog“, also Warzenschwein, über den Weg. Die Viecher sehen echt lustig aus. Haben irgendwie was.
Am nächsten Wasserloch gab es einen Büffel, Strauße, Kudus, Antilopen, Zebras, Warzenschweine und ein paar andere Tiere. Die ganze Tiervielfalt des Parks. An den nächsten Wasserlöchern bekam ich dann die Elefanten vors Gesicht. Und zwar eine Menge! Zwei riesige Herden. War voll lustig, den Tieren bei Baden und Kampeln zuzuschauen. Es gab auch ein paar Baby Elefanten dabei. Bei dem einen Wasserloch gab es außerdem noch eine Herde von Büffeln. Sowohl Büffel als auch Elefant gehören zu den Big 5 Südafrikas.
Ein besonderes Ereignis erfolgte sich am Wasserloch. Ich war extra auf den Beifahrersitz gerutscht, da die Elefanten „so weit“ weg waren, als neben mir im Auto ein kleiner Junge rief, ich solle mich umdrehen. Also hab ich mich umgedreht. In genau diesem Moment ist eine große Elefantenkuh am offenen Fahrerfenster vorbei gegangen. Ich hab mich im ersten Moment derbe erschrocken.
Immer wieder lustig war es auch, auf die rechte Fahrbahnseite ausweichen zu müssen, da sich die Elefanten entweder gerade links am Strauch bedienten oder selbst nichts vom Linksverkehr hielten und die rechte Seite bevorzugten.
Dann war die Fahrt eigentlich schon wieder zu Ende. Da ich aber wusste, dass es auch Löwen im Park gibt, und ich mir davor geschworen hatte, erst wieder raus zu fahren, wenn ich einen gesehen hätte, fuhr ich weiter. An einem Aussichtspunkt konnte ich dann einen beobachten. Da er etwas weiter weg war, war es zwar schwierig, aber eine Familie lieh mit ihr Fernglas, wodurch man den Prachtkerl sehen konnte. Im Nachhinein hab ich erst erfahren, dass es gar nicht so üblich ist, die Löwen zu sehen. Kaum einer der Gruppen (und Addo war eigentlich jeder) hat einen Löwen dort gesehen gehabt.
Auf der Rückfahrt zum Gate gab es dann noch eine lustige Situation. Zum einen gab es sehr schön zu sehen, eine Elefantenfamilie, die gerade am entlang spazierte. Andererseits war es lustig, es gab einen kleinen Stau da zwei Schildkröten sich gerade ein bisschen auf der Straße vergnügten.
Im Backpackers habe ich dann noch Gesellschaft mit einer jungen Frau aus Kapstadt gemacht. So wurde es ein um einiges lustigere Abend als der letzte.
Am 28. wollte ich eigentlich morgens los, da aber der Bully von Kathi, Sophie und Farina aber mal wieder kaputt war (sie waren im Park stehen geblieben. Das Auto macht aber sehr oft Probleme) fuhr ich mit ihnen erstmal nach PE, wo sie Ersatzteile kaufen musste und wieder zurück.
Dann ging es weiter nach Grahamstown.

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