

Den ersten Abend in Port Elizabeth habe ich euch ja nun schon beschrieben. Ich blieb aber noch länger dort.
Am 25. wollte ich mir einen gemütlichen Tag mal wieder in einer großen Stadt machen. Da selbst sonntags viele Geschäfte zumindest teilweise aufmachen, dachte ich, wird schon was offen haben. Nicht bedacht habe ich, dass der 25.12. der einzige Feiertag (so viel ich mitgekriegt habe) an dem wirklich ALLE Geschäfte ganztätig geschlossen haben. Dementsprechend lief ich durch eine fast menschenleere Stadt. Port Elizabeth gehört auch nicht gerade zu den schönsten Städten der Welt – eine einfache Industriestadt, dessen Skyline größtenteils aus Fabriken besteht. Also gab es nicht so wirklich viel zu tun und zu sehen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen bis zum Stadion zu laufen, aber mir konnte, wie so oft hier, mal wieder keiner den richtigen Weg erklären. Also bin ich wieder zurück. Direkt vor dem Backpacker lag nämlich der bekannteste Strand der Stadt. Also habe ich mal wieder einen Strandspaziergang gemacht. Da ich danach keine Lust hatte zurück gehen, ging es über die Promenade weiter. Endlich hat man auch mal ein paar normal aussehende Leute gesehen (die bis dahin gesehen Leute sahen alle nicht so vertrauenerweckend aus). Es gab einen kleinen Markt, der die typischen afrikanischen Dinge angeboten hat. (Trommeln, Schnitzereien, Bilder,…)
Beim Zurückgehen fiel mir ein riesiger Komplex mit großem Eingangstor auf. Zuerst dachte ich es wäre ein Hotel, wollte mir dies aber aus der Nähe anschauen. Es stellte sich als Einkaufszentrum heraus, in dem zumindest ein paar Geschäfte (Restaurants) geöffnet hatten. Direkt beim Eingang spielt drei Afrikaner Marimba (eine Art riesiges Holzxylophon), was sowohl sehens- als auch hörenswert war. Schon auch ein geiles Instrument.
Ansonsten gab es viel zu entdecken. Ich war das erste Mal in meinem Leben einem Kasino drin. Hatte einfach mal Bock zu sehen, wie es darin so abgeht. Hab aber selber nicht gespielt oder so. Fand es bloß lustig und mir was eh langweilig.
Der Einkaufskomplex hatte insgesamt schon was für sich. War zwar alles bisschen protzig und so, aber wenigstens eine Ablenkung.
Den restlichen Tag war ich dann noch im Backpackers. Hab mich mit anderen Gästen unterhalten und gechillt.
Am nächsten Tag sollte es dann weiter gehen, doch davor habe ich mich erstmal noch mit den beiden Mädels, die ich in Mossel Bay kennengelernt hatte, getroffen. Waren zusammen im Café und haben und gut unterhalten, aber nichts weiter besonderes.
Ach und fast hätte ich es vergessen. Außerdem war ich in der Bayworld. Sie ist eine Art Aquarium und bekannt für ihre Delfine, die ich unbedingt sehen wollte. Leider wurden diese jedoch vor kurzem nach Hong Kong transportiert, so dass ich umsonst da drin war. War deswegen bisschen langweilig. Gefallen hat mir aber auch die Reptilienausstellung und dort besonders die Grüne Mamba. Ich glaub, dass ist die gefährlichste, oder zumindestens eine der gefährlichsten Schlangen der Welt. Schon krass.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen