Sonntag, 21. März 2010

05.01.-07.01.2010 Chintsa























Am 05.01. ging es dann fast die gesamte Wild Coast zurück nach Chintsa, jedoch nicht ohne vorher einen Stopp in Mthatha, der Hauptstadt der Transkei, eingelegt zu haben. An sich gibt es dort ja nicht jetzt nicht so viel wichtiges zu sehen (so viel ich weiß), aber ich wollte unbedingt ins Nelson Mandela Museum und ein Freund von Richard leitet das Museum. Also haben wir noch einen Abstecher dorthin gemacht (wobei es direkt auf dem Weg lag). Letztlich war ich aber etwas enttäuscht. Gab nicht wirklich viel was neues, was ich erfahren habe. Die Auszüge sind größtenteils seiner Biographie, die ich schon gelesen habe, entnommen und ansonsten gab es eben nicht viel Neues. Auf der Weiterfahrt kamen wir dann wieder an Mandelas Haus in seinem Geburtsort Qunu vorbei. (Er wohnt meistens in Jo´burg, hat aber auch ein Haus in Qunu, in dem er ab und zu mal ist. In der Xhosa Tradition ist es ein Brauch ein Haus im Blickfeld seines Geburtsortes zu besitzen.)
Letztlich kamen wir gegen Nachmittag in Chintsa an. Das letzte Stück zum angeblich besten Backpacker Südafrikas bestand aus einer Dirt Road, bei der ich froh war, als sie endlich fertig war. Wir wurden herzlich im Buccaneers Backpackers empfangen. Ich wurde an das eine (den Fuß des Berges) zur Camping Site geschickt und Richie bekam einen Platz im Dorm. Nachdem das Zelt stand und ich gegessen habe, ging es direkt in die Bar, wo Richie sich wieder vorgenommen hatte einen Auftritt abzulegen. (Ich hatte ihn dazu überredet) War wieder ganz schön. Anschließend hieß es Verabschiedung. Richard wollte am nächsten Morgen weiter nach East London fahren und ich wollte noch einen Tag länger bleiben. War auf jeden Fall eine interessante Zeit mit Richard und ich war froh, nicht allein mit dem Beetle durch die Transkei reisen zu müssen.
Ich verbrachte den nächsten Tag mit einem ausgedehnten Strandspaziergang von ca. 4 Stunden. Im Nachhinein wurde es mir ein bisschen zum Verhängnis mir meine Beine nur halb und meine Füße gar nicht mit Sonnencreme eingeschmiert zu haben, denn ich war knallrot. (Sonnenbrand auf den Füßen ist nicht sehr angenehm, wenn man Schuhe und Socken zum Autofahren tragen muss)
Am Nachmittag bin ich dann zu der so genannten Free Activity, die jeden Tag im Buccaneers angeboten wird, gegangen. Wir haben ein paar Stunden lang Volleyball gespielt und dazu gab es Wein. Waren eine sehr internationale Gruppe – Deutschland, Norwegen, USA, Paraguay, Großbritannien, Südafrika, Australien, Frankreich. Am Abend haben wir uns dann alle zur Caribbean Night in der Bar wieder getroffen. Das Motto wurde jedoch nicht wirklich gut getroffen. Fand alles bisschen langweilig. So dass ich am nächsten Tag die Zelte abbrach und weiter fuhr.

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