Dienstag, 9. März 2010

02.01.-03.01.2010 Coffee Bay














Es ging also direkt nach Coffee Bay, da wir nicht allzu viel Zeit hatten. Coffee Bay ist vor allem Dingen für sein warmes Wasser, seine Backpacker und seine Hanfplantage bekannt. Letzteres ist mir aber irgendwie entgangen. :-D Richard und Ich quartierten uns im Sugarloaf ein, was sich später als Fehler herausstellte, denn der Typ hatte eine Steigerung seiner Preise um 150 Prozent, so dass ich für die Nacht im Zelt ohne Frühstück und ohne Küche 150 Rand bezahlen musste. Normal sind dafür mit Küche 70-80 in der Sommerzeit. Aber egal. Als erstes zeigte mit Richard das Jah-Drums, ein Drummer-Café. Fand ich cool, dass so was gibt. Dort trafen wir eine Familie aus Durban, die auch bei uns im Backpacker waren. Am Abend spielte Richard dann eine Show. Echt geil, wie er trommelt.
Am nächsten Morgen ging es früh los zum „Hole in the wall“. Zugegebenermaßen ist vielleicht auch eher da, dass bekannteste für Coffee Bay, auch wenn es nicht in Coffee Bay liegt. Das „Hole in the wall“ ist, wie der Name schon sagt, ein riesiges durch Erosion und was weiß ich wie, entstandenes Loch in einem riesigem Felsbrocken im Meer. Sie geil aus, wenn die Welle sich darin brechen und wenn es dazu noch strahlenden Sonnenschein gibt – umso besser.
Die Straße die dorthin führt war aber krass. Ich war ganz stolz auf meinen kleinen Che, dass er das gemeistert hat, denn es ist eine so genannte Dirt Road, also eine Straße ohne Asphalt und mit einem schlecht ausgebauten Feldweg in Deutschland zu vergleichen. Aber selbst die Straße nach Coffee Bay ist sehr bekannt. Zwar ist diese asphaltiert, aber es gibt riesige Schlaglöcher. Die gesamten 80 km lange Strecke besteht eigentlich aus Schlaglöchern, die teilweise doch relativ tief sind. Auf dem Hinweg war ich auch noch relativ langsam unterwegs. Auf dem Rückweg hatte ich darauf keine Lust mehr und bin doch mit ganzen 60 km/h (übrigens die normale Stadtgeschwindigkeit hier) die Straße „langgebraust“. Seitdem trage ich von Richard den Spitznamen „Michael Schuhmacher from the transkei“. Michael Schuhmacher ist klar weshalb und from the Transkei – die Transkei ist das ehemalige Homeland der Xhosas und Coffee Bay bzw. die Wild Coast liegen in diesem Bereich. Die Fahrer dort sind eben auch nicht gerade langsam und rücksichtsvoll.
Das besondere an Coffee Bay war die Umgebung. Die Wildcoast ist der Teil von Südafrika, der mit am meisten Afrika ähnelt. Ok .. es ist alles grün und hügelig. Aber die Häuser sind die typischen kleinen Rondavels. Und insgesamt … es ist einfach super schön und ruhig.
Trotzdem gefiel es mir in Coffee Bay nicht so super gut. Ich hatte vorher gehört, dass mit am schönsten sein soll, aber der Meinung war ich nicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen