Bevor es in den naechsten Eintraegen um den Urlaub (die eher positiven Aspekte davon) gehen soll, moechte ich euch zuerst „Che“ vorstellen. „Che“ war mein mehr oder minder treuer Begleiter ueber den letzten Monat hinweg.
„Che“ ist ein kleiner, voellig verosteter Beetle aus dem 60ern – 70ern. Er ist weiss mit roten Stern drauf, dank denen er auch letztlich seinen Namen bekommen hab, da er immer als „kommunisten Karre“ beschimpft wurde. An den Seite hatte er noch irgendwelche zwei komischen Bueffel oder so.
Am 16.12. lernten wir uns kennen. Gegen 11 Uhr wurden ich und die zweite Gruppe (Ciri, Isi, Sonja, Aline) abgeholt, um unsere beiden Beetle in Empfang zu nehmen. Zuerst wurde mir eine noch schrottigere Kiste gezeigt, aber letztlich entschied ich mich fuer den kleinen Weissen. Die anderen bekamen ihren „Knut“, einen weiss, blau, orangenen Beetle, der aber genauso wie ihr zweiter blauer Beetle „Scheich Durban“ (Durban deutsch aussprechen und beide Woerter zusammen ziehen) den Urlaub nicht ueberlebte.
Die ersten Fahrten verliefen etwas humpelig. Die Schaltung war „etwas“ ungewoehnt (nur 4 Gaenge .. Ausserdem relativ schwierig vom 2 in den dritten Gang zu schalten und noch schwieriger zurueck, da man so oftmals in den Rueckwaertsgang gekommen ist). Zuerst war ich mit meiner Schrottkiste auch voellig unzufrieden, aber naja .. hatte dafuer bezahlt.
Schon am ersten Tag wurde der erste Ausflug geplant, darueber gibt es aber gleich mehr. Auf den Weg dahin, gab es gleich die erste Panne. Ich musste unerwarteterweise auf dem Berg anhalten und hatte bis zum Losfahren keine Zeit zu Handbremse anziehen. Dabei ist das Auto eben zurueckgefahren und hat das dahitnerstehende etwas ge“touched“. Schoen links rangefahren, Best Beetle (die Company) angerufen und alles erklaert. War aber nichts weiter schlimmes. Deswegen ging es weiter.
Am 17.12. begann dann der richtige Urlaub. Alles gepackt (wie ich im Nachhinein bemerkt habe, sollte man nicht seien ganzen Sachen in kleinen Tueten verstauen, bloss weil einem der Koffer zu umstaendlich ist und man denkt, dass man ja ein Auto hat… ) und dann ging es los. Die erste Station sollte Mossel Bay, ca. 400 km oestlich von Kapstadt, sein. Der Weg dorthin fuehrt gerade ueber die N2. Mit dem Auto musste ich aller 150 km einen Stopp von 5-10 Minuten machen, da „Che“ keine Kuehlerfluessigkeit besass, sich aber abkuehlen musste. (Die 100 km/h die ich mit fahren durfte, waren ja auch schon ziemlich schnell Aber hey – er hat sogar teilweise die 120 geschafft, aber dann dachte man, dass Auto fliegt gleich auseinander). Mein zweiter Stopp fand in Heidelberg statt. (Ja .. ich bin durch halb Deutschland gefahren). Dort verlief alles gut, doch als ich gerade wieder aus der „Stadt“ raus war, macht der Che das erste Mal Spirenzien. Also links rangefahren und nichts ging mehr. Also wieder angerufen, da ich einen freien Service hatte. Best Beetle hat einen Mechaniker aus Heidelberg geschickt, der jedoch 2 Stunden gebraucht hat, bis er kam. Irgendetwas mit der Benzinpumpe war kaputt. Es wurde alles kurz gereinigt und dann konnte es weiter gehen. Die Reparatur hat nur ca. eine halbe Stunde gebraucht. Weitere Probleme liessen aber nicht lange auf sich warten. In Riversdale gab es eine routinemaessige Polizeikontrolle. Dabei durfte ich feststellen, dass die „roadworthy license“ (in etwa TÜV) seit dem 30.04.2009 abgelaufen ist. Die Polizei meinte ausserdem, dass das Auto eigentlich nicht „roadworthy“ (strassentauglich) ist. Trotzdem liessen sie mich weiterfahren, aber natuerlich nicht ohne eine Strafe von 800,- Rand (ca. 80 Euro), die Best Beetle jedoch bezahlen wird. War trotzdem nicht ganz so cool. Letztlich kam ich jedoch ohne weitere Probleme in Mossel Bay an.
Am dritten Tag gabs es dann die naechsten Probleme. Inzwischen war ich nach Oudtshoorn weitergezogen und eigentlich gerade auf dem Weg nach George bzw. Wilderness. Leider hatte ich das gleiche Problem wie schon beim ersten Breakdown. Das Auto sprang nicht mehr an. Wieder Best Beetle angerufen. Das Problem war, dass Sonntag war und keine Werkstatt aufhatte. Dementsprechend mussten sie ihren eigenen Mechaniker schicken, der jedoch gerade bei einem anderen Breakdown in Coffee Bay, ca. 1500-2000 km weiter oestlich, festsass. Deswegen sollte es bis zum naechsten Morgen dauern, dass sie kamen. Jetzt im Nachhinein hab ich festgestellt, dass dieser andere Breakdown in Coffee Bay, der Beetle von Lukas&Co. war, die einen neuen Motor bekommen mussten. Jedenfalls musste ich eine Nacht länger in Oudtshoorn bleiben.
Der dritte Breakdown sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Noch am selben, inzwischen jedoch in Wilderness, war ich in einem Backpackers auf einem Berg, zu dem eine nicht so wirklich tolle Strasse hinfuehrte. Da es mir dort jedoch nicht gefiel, wollte ich weiter fahren zur naechsten Station. Auf der Mitte des Weges ging das Auto dann aus und nicht mehr an. Dank eines Quick Starts schaffte ich es bis nach unten auf einen Parkplatz zu rollen. Das Problem danach – die Maschine ging nicht mehr aus. Ich hab wieder Best Beetle angerufen, die gesagt haben, dass der Motor wohl nur ueberhitzt sein wird. Als ich 2 Stunden wieder angerufen hab und meinte, dass die Maschine immer noch laufen wuerde, obowhl ich ausserhalb des abgeschlossenen Autos stand, war er etwas beunruhigt. Dank der Hilfe eines Mechanikers hatten wir es dann doch recht schnell aus. (Einfach erster Gang, Kupplung und Bremse treten und Kupplung kommen lassen ...) Ich musste diesmals fast 2 Tage auf die Mechaniker von Best Beetle warten (obwohl ich auch nur 450 km von CT entfernt war und sie aus CT kamen), da das Auto selbst einen Breakdown hatte. Letztlich kamen sie nachts um dreiviertel Drei am 21.12.. Diesmal war es das Hauptkabel vom Motor zum Zuender, dass den Breakdown verursacht hatte.
Die naechsten Tage verliefen eigentlich relativ ruhig. Es gab immer mal ein paar Probleme, dass das Auto nicht langsam fahren konnte, was sich bei Stau nicht so gut gemacht hat oder auch immer mal fast ausgegangen waere. Ich konnte es aber jedes Mal irgendwie dazu bringen weiter zu fahren. Selbst den National Park hat es geschafft. Ich hab es geschafft eine weitere Strafe abzulenken, in dem ich gesagt habe, dass es angeblich (laut Vertrag) eine neue Plakette geben soll. Die sollte ich mir zuschicken lassen.
Der naechste Breakdown folgte erst am 28.12. in Grahamstown und war zugegebenermassen selbst verschuldet. Ich hab nicht gemerkt, dass das Benzin alle war. Aber das liess sich relativ schnell klaeren.
Am naechsten Tag ging es von Grahamstown nach East London. Auf dem Weg dahin – in King Williams Town – gab es den naechsten Breakdown, wiederum die Benzinpumpe. Hilfe fand ich in einem Moebelgeschaeft, wo der Manager es am Ende geschafft hat, Che wieder zum Laufen zu bringen. Da ich nur noch weg wollte, bin ich schnell weiter nach East London. Als ich gerade gemerkt habe, dass ich mich leicht verfahren hatte (um eine Querstraße), ging das Auto mal wieder aus. Da ich direkt vor einem Autoverkaeufer stand, bin ich dort rein, der dann direkt einen Mechaniker angerufen hat. Der meinte, dass die Benzin pumpe nicht genug pumpt und ausgetauscht werden muss. Ich hab dann mit Best Beetle diskutiert, dass die 1500,- Rand bezahlen sollen und habs am Ende auch geschafft.
Seit dem hatte ich keine Probleme mehr mit dem Auto. Ich bin ueber so genannte Dirt Roads (in Deutschland vielleicht mit schlechten Feldwegen zu vergleichen) gefahren, ueber Strassen mit hunderten von Schlagloechern und auch normalen Strassen.
Am Ende hab ich am letzten Urlaubswochenende noch mal eine Strafe von 800,- Rand bekommen, als ich hier in CT auf der Long Street geparkt habe. Aber mei … man hat sich am Ende dran gewoehnt.
Am 23.01. wurde Che letztlich abgeholt.(Ich hab eine Woche Verlaengerung bekommen, da ich so viele Probleme hatte) Die Trennung verlief sehr leicht, außer dass es komisch ist, jetzt kein Auto mehr zu haben. Da sich Best Beetle (mal wieder) nicht an die Zeit gehalten hat, musste ich einfach nur die Schluessel ins Auto legen und dann wurde es irgendwann abgeholt. Davor gab es extra fuer euch noch eine kleine Foto-Session, da ich euch Che ja nicht vorenthalten moechte.
Sonntag, 24. Januar 2010
Zwischenseminar 04.12./09.12.2009
So Leute ich werde von den einzelnen Stationen waehrend des Urlaubs unabhaengige Posts machen, sonst wird es auf einmal sicherlich zu viel. Deswegen hier die ersten beiden.
(Fotos gibt es spaeter)
Mein Zwischenseminar war eigentlich ganz schoen. Wir (Kathi, Aline, Sonja und Ich) fuhren am 04.12. gemeinsam mit dem grossen Bulli von Kathi und Sophie (sie haben sich den zusammen gekauft) gemeinsam mit dem Kaefer von Magret, Lukas, Fayette und Anton nach Hermanus ins Camp Hill. Dort waren auch schon die 3 Bap(humelele) Leute, sowie Camp Hill Leute von unserem Seminar. Am Abend sollten auch noch 4 Leute aus Namibia eintreffen. Sie hatten ein paar Probleme bei der Einreise, weswegen sie zu spaet kamen. Bettina, von den Freunden aus Deutschland und John, unserer Koordinator in Suedafrika sollten das Seminar leiten. Es ging los mit einer Begruessungsrunde, wo wir kurz sagen mussten, wie wir heissen, unserer Erwartungen und Befuerchtungen vom Seminar und etwas, was uns speziell macht. Dann ging es weiter mit der Vorstellung der einzelnen Dienststellen. War ganz interessant, was die anderen so tun haben, wie sie leben, etc. Dazu mussten wir auch ein Rollenspiel vorbereiten.
Am zweiten Tag sollten wir zwei Kurven erstellen – eine die den Verlauf im Arbeitsalltag beschreibt und eine ueber den persoenlichen Verlauf. War auch super interessant, auch wie sich einiges hier unter den Centre-Leuten ueberschnitten hat. Ausserdem mussten wir uns Gedanken darueber machen, was zu der Zeit die zentrale Frage fuer uns war. Abends haben wir alles drei dann vorgestellt. Nach dem Abendessen gab es noch eine tolle Extra-Einheit. Wir haben Drum-Session mit Mzwai, einem Freund von John, gehabt. War echt geil.
Am Montag, den 06.12., war das grosse Thema Suedafrika. Es ging um die Apartheids-Geschichte. Wirklich interessant dabei war der Unterschied von Johns (weissem) Leben und Mzwais (schwarzem) Leben. Mzwai hat uns spaeter auch noch was ueber die Traditionen und Rituale von Xhosas gesprochen. War echt ein super Tag. Abends hatte ich zuerst ein persoenliches Gespraech mit Bettina , danach gab es den Film „Goodbye bafana“ anzuschauen. Fand den nicht so interessant und toll, wie ich davor immer gesagt bekommen habe, aber trotzdem nicht schlecht. Anschliessend sassen wir alle gemeinsam am Feuer, haben uns unterhalten und gechillt.
Der naechste Morgen begann frueh. Wir fuhren in zwei Transporten an die Waldorfschule nach Hermanus. Dort haben Kinder und Erwachsene (u.a. aus dem Township, aber auch vom Camp Hill usw.) das Weihnachtsspiel aufgefuehrt. War nicht so toll, aber es war das erste Mal, dass sie das gemacht haben und man hat auf jeden Fall die Bemuehungen, die dahinter gesteckt haben, gesehen. Es gab aber insgesamt nur 8 Proben und nie eine gemeinsame (eben Suedafrika…). Ausserdem gab es an dem Abend, bevor wir gekommen sind, einen grossen Autounfall von Freiwilligen aus dem Camp Hill, in dem u.a. auch der „Josef“ verwickelt war und so nicht spielen konnte.
Nach dem Weihnachtsspiel ging es an den „Grotto-Beach“. Dort hab ich einen langen Strandspaziergang gemacht und mich etwas verbrennen lassen. Wieder im Camp Hill gab es eine kleine Diskussion zum Thema „Kommunikation, Probleme und Konflikte“. Dazu gab es ein Spiel. Eine Gruppe von Leuten musste bis auf einen nach draussen gehen. Den restlichen (Zuschauern und dem letzten verbliebenen) wurde ein Bild gezeigt. Nacheinander wurde die anderen jeweils alleine reingerufen und ihnen wurde das Bild erklaert. Der Letzte musste es dann malen. Gezeigt werden sollte, wie sich die Bildbeschreibung veraendert hat, wie immer mehr Details ausgelassen wurden und alles vereinfacht wurde. War lustig.
Abends gab es wieder eine gemuetliche Runde am Feuer mit Grillen. Ich bin aber relativ frueh ins Bett, da ich einer von den Frewilligen, die im Camp Hill arbeitet und trotz Seminars arbeiten mussten, eigentlich helfen wollte. (Sie arbeitet auf der Farm und ist in ihrem Haus Hausmutter gewesen, hat aber jetzt abgebrochen, weil zu stressig war.) Letztendlich wurde es mir aber von Bettina mehr oder minder verboten, da nichts versichert war, wenn irgendwas schief gelaufen waere.
Am letzten Tag gab es eine Feedbackrunde. Einerseits ging es um ein generelles Feedback zu den einzelnen Themen und Abschnitten vom Seminar. Andererseits sollten wir uns gegenseitig Feedback geben. Wir hatten alle einen Zettel auf dem Ruecken kleben, wo jeder ueber den anderen was schreiben sollte.
Zum Abschluss haben wir den Koechen und Helfern noch „Es ist ein Ros´entsprungen“ gesungen, als Dank fuer ihre die nette Bekochung und sonstige Bewirtschaftung.
Nach dem Essen bin ich mit dem offiziellen Transport nach Kapstadt zurueck gefahren. Hatte mich auf dem Seminar mit dem einem Maedel – Martina – super gut verstanden. Sie ist eine von Namibia- Freiwilligen und hatte im Voraus ein Zimmer im Backpackers reserviert. Da aber Krister (arbeitet mit ihr zusammen) nun bei uns im Haus schlafen sollte und Martina das Zimmer nicht verfallen lassen wollte, bin ich zusammen mit ihr in die Stadt. Hatten einen echt netten und schonen Abend, haben uns super unterhalten. Am naechsten Morgen waren wir noch kurz shoppen und anschliessend hab ich sie zum Bus geschafft und bin Heim gefahren.
Alles in allem war es ein echt schoenes und interessantes Seminar. Wir hatten viel Spass und hab nette Leute (Martina und Lotte ) kennengelernt. War gut ueber die bisherige Zeit nachzudenken!
(Fotos gibt es spaeter)
Mein Zwischenseminar war eigentlich ganz schoen. Wir (Kathi, Aline, Sonja und Ich) fuhren am 04.12. gemeinsam mit dem grossen Bulli von Kathi und Sophie (sie haben sich den zusammen gekauft) gemeinsam mit dem Kaefer von Magret, Lukas, Fayette und Anton nach Hermanus ins Camp Hill. Dort waren auch schon die 3 Bap(humelele) Leute, sowie Camp Hill Leute von unserem Seminar. Am Abend sollten auch noch 4 Leute aus Namibia eintreffen. Sie hatten ein paar Probleme bei der Einreise, weswegen sie zu spaet kamen. Bettina, von den Freunden aus Deutschland und John, unserer Koordinator in Suedafrika sollten das Seminar leiten. Es ging los mit einer Begruessungsrunde, wo wir kurz sagen mussten, wie wir heissen, unserer Erwartungen und Befuerchtungen vom Seminar und etwas, was uns speziell macht. Dann ging es weiter mit der Vorstellung der einzelnen Dienststellen. War ganz interessant, was die anderen so tun haben, wie sie leben, etc. Dazu mussten wir auch ein Rollenspiel vorbereiten.
Am zweiten Tag sollten wir zwei Kurven erstellen – eine die den Verlauf im Arbeitsalltag beschreibt und eine ueber den persoenlichen Verlauf. War auch super interessant, auch wie sich einiges hier unter den Centre-Leuten ueberschnitten hat. Ausserdem mussten wir uns Gedanken darueber machen, was zu der Zeit die zentrale Frage fuer uns war. Abends haben wir alles drei dann vorgestellt. Nach dem Abendessen gab es noch eine tolle Extra-Einheit. Wir haben Drum-Session mit Mzwai, einem Freund von John, gehabt. War echt geil.
Am Montag, den 06.12., war das grosse Thema Suedafrika. Es ging um die Apartheids-Geschichte. Wirklich interessant dabei war der Unterschied von Johns (weissem) Leben und Mzwais (schwarzem) Leben. Mzwai hat uns spaeter auch noch was ueber die Traditionen und Rituale von Xhosas gesprochen. War echt ein super Tag. Abends hatte ich zuerst ein persoenliches Gespraech mit Bettina , danach gab es den Film „Goodbye bafana“ anzuschauen. Fand den nicht so interessant und toll, wie ich davor immer gesagt bekommen habe, aber trotzdem nicht schlecht. Anschliessend sassen wir alle gemeinsam am Feuer, haben uns unterhalten und gechillt.
Der naechste Morgen begann frueh. Wir fuhren in zwei Transporten an die Waldorfschule nach Hermanus. Dort haben Kinder und Erwachsene (u.a. aus dem Township, aber auch vom Camp Hill usw.) das Weihnachtsspiel aufgefuehrt. War nicht so toll, aber es war das erste Mal, dass sie das gemacht haben und man hat auf jeden Fall die Bemuehungen, die dahinter gesteckt haben, gesehen. Es gab aber insgesamt nur 8 Proben und nie eine gemeinsame (eben Suedafrika…). Ausserdem gab es an dem Abend, bevor wir gekommen sind, einen grossen Autounfall von Freiwilligen aus dem Camp Hill, in dem u.a. auch der „Josef“ verwickelt war und so nicht spielen konnte.
Nach dem Weihnachtsspiel ging es an den „Grotto-Beach“. Dort hab ich einen langen Strandspaziergang gemacht und mich etwas verbrennen lassen. Wieder im Camp Hill gab es eine kleine Diskussion zum Thema „Kommunikation, Probleme und Konflikte“. Dazu gab es ein Spiel. Eine Gruppe von Leuten musste bis auf einen nach draussen gehen. Den restlichen (Zuschauern und dem letzten verbliebenen) wurde ein Bild gezeigt. Nacheinander wurde die anderen jeweils alleine reingerufen und ihnen wurde das Bild erklaert. Der Letzte musste es dann malen. Gezeigt werden sollte, wie sich die Bildbeschreibung veraendert hat, wie immer mehr Details ausgelassen wurden und alles vereinfacht wurde. War lustig.
Abends gab es wieder eine gemuetliche Runde am Feuer mit Grillen. Ich bin aber relativ frueh ins Bett, da ich einer von den Frewilligen, die im Camp Hill arbeitet und trotz Seminars arbeiten mussten, eigentlich helfen wollte. (Sie arbeitet auf der Farm und ist in ihrem Haus Hausmutter gewesen, hat aber jetzt abgebrochen, weil zu stressig war.) Letztendlich wurde es mir aber von Bettina mehr oder minder verboten, da nichts versichert war, wenn irgendwas schief gelaufen waere.
Am letzten Tag gab es eine Feedbackrunde. Einerseits ging es um ein generelles Feedback zu den einzelnen Themen und Abschnitten vom Seminar. Andererseits sollten wir uns gegenseitig Feedback geben. Wir hatten alle einen Zettel auf dem Ruecken kleben, wo jeder ueber den anderen was schreiben sollte.
Zum Abschluss haben wir den Koechen und Helfern noch „Es ist ein Ros´entsprungen“ gesungen, als Dank fuer ihre die nette Bekochung und sonstige Bewirtschaftung.
Nach dem Essen bin ich mit dem offiziellen Transport nach Kapstadt zurueck gefahren. Hatte mich auf dem Seminar mit dem einem Maedel – Martina – super gut verstanden. Sie ist eine von Namibia- Freiwilligen und hatte im Voraus ein Zimmer im Backpackers reserviert. Da aber Krister (arbeitet mit ihr zusammen) nun bei uns im Haus schlafen sollte und Martina das Zimmer nicht verfallen lassen wollte, bin ich zusammen mit ihr in die Stadt. Hatten einen echt netten und schonen Abend, haben uns super unterhalten. Am naechsten Morgen waren wir noch kurz shoppen und anschliessend hab ich sie zum Bus geschafft und bin Heim gefahren.
Alles in allem war es ein echt schoenes und interessantes Seminar. Wir hatten viel Spass und hab nette Leute (Martina und Lotte ) kennengelernt. War gut ueber die bisherige Zeit nachzudenken!
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