Dienstag, 22. September 2009

tolles Wochenende, super neue Arbeit

Das letzte Wochenende war echt cool.
Freitag Abend bin ich mit Hanna zu Hause geblieben. Also so war es auch nur geplant. Die anderen Mädels wollten nach Clearemont. Zuerst haben sie aber schon mal hier vorgetrunken. Leider hat das Taxi den Weg nicht gefunden und die anderen, die aus Lakeside und Plumstead mitkommen wollten, haben letztlich abgesagt, so dass sie doch nicht gegangen sind. Durch das „Antrinken“ (je nachdem wie man zu 4 und 2 Flaschen Vodka + Maracujasaft nennen möchte) war der Abend echt extrem lustig. Man kann sich echt gut darüber lustig machen, wenn jemand besoffen ist. Vor allem Dingen wars am nächsten Morgen lustig, als sie sich nicht mehr daran erinnern konnten. 
Der Morgen begann so ca. 9.30 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück und fertig machen (und eben besagtes lustiges machen) ging es kurz nach 11 Uhr zusammen mit Hanna und Sonja nach Kapstadt rein. Wir wollten nach ein paar Sachen schauen. Ich hab jetzt eine Drum in Aussicht, für einen recht guten Preis von bisher 800 Rand (also rund 80 Euro). Der Tag an sich war echt schön und lustig. Wir haben sehr viel geshoppt und viel gegessen. ;-) Ich hab aber bis aufs Essen kein Geld ausgegeben. Gegen 18 Uhr wollten wir zurück, haben aber unsere Bahn verpasst, so dass wir warten mussten. Während dieser Zeit hat uns Aline angerufen, dass wir zu Pia und Sebastian nach Stellenbosch zu fahren. Also haben wir uns spontan dazu entschlossen. Da leider kein Zug mehr nach Stellenbosch fuhr, haben wir einen anderen genommen, der 4 Haltestellen von Stellenbosch entfernt ist. In Eerste River angekommen, hat uns irgend so ein Mini-Taxi gefragt, ob wir bei ihm mitfahren wollen. Da wir zu 9 waren haben wir es dann gemacht. Es waren ca.20-30 km und der Typ, der das Geld einsammelt (nicht der Fahrer) war stoned. Er hat die ganze Zeit nur scheiße gelabert. Die Fahrt wurde dadurch auch sehr lustig. Endlich angekommen haben wir die Waldorf School Stellenbosch auch gleich gefunden und haben ein netten Abend und Nacht dort verbracht. Wir haben etliche Runden Werwolf gespielt und uns eine extrem leckere Pizza bestellt. Geschlafen haben wir in der Sporthalle der Schule. War irgendwie cool.
Am nächsten Morgen sind wir gegen 9 Uhr aufgestanden (nach einer relativ kurzen und unbequemen Nacht auf einer Hochsprung Matte, die bis zum Boden durchgehangen hat). Nach einem kleinen Frühstück (für einen Teil von uns) sind wir mit dem Mini Taxi nach Summerset West zur Station gefahren. Von dort aus ging es zurück nach Kapstadt. Aline, Sonja, Isi, Ciri und Ich haben uns entschlossen ins Two Oceans Aquarium an der Waterfront zu gehen. Erstmal gab es ein „ausgiebiges“ Frühstück (ein leckeres Croissant) und dann sind wir weiter. Die Waterfront ist schon geil, aber auch sehr touristisch. Das Aquarium hat ziemlich viel Eintritt gekostet (68 Rand = 6,80 Euro, aber nur weil wir es durchbekommen haben, dass wir wirklich Volunteers sind, sonst wären es 2 Euro mehr gegeben). Es gab echt extrem schöne Fische. Gleich im ersten Becken waren auch 2 Riesen Moränen im Leoparden Muster. Die waren richtig geil. Außerdem gab es Seepferdchen, eklige Riesen-Wasserspinnen, Hummer, Riesenrochen und Haie. War schon eine große Vielfalt, aber letztlich den Preis nicht unbedingt wert. Anschließend waren wir wieder was essen und sind dann zurück zum Zug. Der Tag bzw. das Wochenende lief relativ chillig aus.
Montag Morgen klingelte der Wecker um 6.10 Uhr, denn es war der erste Arbeitstag im neuen Kindergarten. Nach einer meiner Meinung nach kürzeren Fahrt als sonst, kamen wir am Kindergarten an. Soooooo krass. Er ist ungefähr 6 Mal so groß wie der alte. Es gibt 6 Häuser, wo die Kids untergebracht sind, ein Toilettenhäuschen, eine ziemlich große Küche und das Büro der Direktorin. Wir 4 sind alle in einer anderen Gruppe. In meiner Gruppe sind die Kids 0-2 Jahre alt. Die Jüngste ist aber „schon“ 7 Monate und die einzige, die nur sitzen kann. Der Rest der Bande kann schon laufen. Die Kiddies sind total süß. Außer mir gibt es noch 2 Erzieherinnen, von der nur eine etwas Englisch spricht. Die Kiddies an sich sprechen wirklich nur Xhosa. Was auch cool ist, dass wir richtig im Kindergarten verpflegt werden. Theoretisch mit Frühstück, Snack und Mittagessen. Frühstück haben wir aber abgelehnt, weil wir ja schon zu Hause was essen. Auf jeden Fall ist der neue Kindergarten echt geil. Die Kids haben riesen viel Platz um zu spielen, vor allem Dingen auch draußen. Dort stehen 2 oder 3 Klettergerüste. Die Kids sind echt gut getrennt, insgesamt sind es vielleicht 120-130 Kinder. In meiner Gruppe sind es vielleicht 20. Wir arbeiten aber alle in Gruppen, wo die Kids höchstens 4 Jahre alt sind. Dementsprechend ist es echt cool geregelt und ich bin gespannt wie sich alles einpegelt.

Heute war ein noch jüngeres Mädels da - erst 3 Moante alt also schätze ich, dass sie die Jüngste ist. Die Kids sind aber alle total nett und süß und hängen sich sofort an einen dran :-) Macht auf jeden Fall Spaß und ich fühle mich wohl. Am Nachmittag waren wir am Strand. War auch wieder schön. Ein kleiner schöner Spaziergang. Einfach gut. Und meine erste kleine Krise hab ich auch überstanden :-)


Ich berichte euch weiter ;-)

Liebe Grüße

Freitag, 18. September 2009

Dienstag - Freitag

Hallöchen!

Dienstag und Mittwoch ist eigentlich auch nicht viel passiert. Dienstag war bei der Arbeit unsere richtig „Mama“ da und hat auf die Kids aufgepasst. Sie hat sie auf jeden Fall um einiges besser im Griff als Sonja und Ich. Heute hatten wir die Kiddies wieder allein, aber die Köchin hat uns geholfen. War in der Hinsicht schlimm, dass die Kleinen trotzdem nicht gehört haben und es echt anstrengend ist, wenn man sie irgendwie die ganze Zeit über ermahnen muss oder voneinander trennen, weil sie sich verkloppen. Mir ging es dazu den ganzen Tag über nicht so sonderlich gut, weil mir schlecht war. Aber ich habs doch hingekriegt durchzustehen.
Am Nachmittag hatten wir dann (wieder) Sitzung mit Tobias (kümmert sich bisschen um uns und lehrt uns Massage für die Babies), Maiju (Bastel/Handarbeit Workshop) und Helen (Chefin des Centres). Wir hatten schon eine am Freitag und bis heute sollten wir uns überlegen, was wir in unseren Kindergärten verändern können. Bei uns kam jetzt raus, dass Sonja und Ich ab Montag wechseln müssen. Wir arbeiten jetzt zu 4 in Noluthando (oder so ähnlich), um uns mehr um die Babies zu kümmern. Ich bin nicht wirklich zufrieden damit, aber ich will ja nicht vorschnell urteilen. Ich bin echt gespannt, aber irgendwie kotzt es mich im Moment nur an. Aber ich erzähle euch dann nächste Woche mehr über die neue Arbeit.

Donnerstag und Freitag war dann wieder „normaler“ Arbeitsalltag. Zuerst waren wir leider allein mit den Kids, aber es ging schon besser als das letzte Mal. Ab Mittag war dann unsere Mama wieder da. Ab da wars um einiges besser. Sehr lustig war der Abschluss. Die Babies kommen immer gegen 4 Uhr runter, da die meisten dann schon abgeholt worden sind und nur noch ein paar da sind. Am Donnerstag waren es ca. 8 Kinder und wir waren 5 Erzieherin. Leider haben aber 6 Kinder geschrieben und eine wollte unbedingt auf meinen Schoß. Also saß dann jede Erzieherin mit mindestens einem Kind aufm Schoß da, die meistens Kiddies konnten gerade so laufen oder noch nicht mal das. Als wir dann gehen mussten, musste ich ich mein eines Kind der Erzieherin neben mir abgeben – die hatte dann 3 dicke, kleine, schreiende Babies auf den Arm. Sah irgendwie lustig aus 
Ansonsten ist Donnerstag nicht viel passiert. Freitag war die Mama dann ganz da. Das war dann wieder relativ entspannend. In den letzten Tagen haben wir auch die Story Time gemacht und was vorgelesen. Heute (also Freitag) hab ich sogar meinen „Activity“- Plan durchsetzen können und wir haben Papierflugzeuge gefaltete und bemalt. Es ist echt krass, wie wenig die Kinder motorisch können. Ein Papierflugzeug ist ja nicht das schwerste, aber kaum einer hat das halbwegs ordentlich alleine hin bekommen. Insgesamt fallen mir aber immer mehr Unterschiede zwischen Gleichaltrigen von hier und aus Deutschland aus. Ich bin gespannt auf einen Vergleich mit den anderen. Montag geht’s dann los. Dann heißt es eher aufstehen, aber dafür auch eher nach Hause kommen, was ein großer Vorteil ist.

Bis dahin bin ich gespannt, was das Wochenende noch so passiert. Die anderen sind, bis auf Hanna, alle weg. Morgen wollten sie wieder weg. Mal sehen was ich mache, eigentlich hat letzte Woche vorerst gereicht und ich will nächstes oder übernächstes Wochenende meine erste Reise nach Hermanus zum Whale Watching machen. Also mal schauen …

Montag, 14. September 2009

Vergesse

http://picasaweb.google.com/loulu.louise/Arbeit?feat=directlink

In dem Album gibt es neue Fotos von der Arbeit :-)

Ansonsten ist heute (Montag) nichts besonderes passiert. Ich war arbeiten und das wars :-) Außer dass wir die Kids alleine hatten und das echt schlimm war, weil die überhaupt nicht hören.. Aber wir habens ja überlebt. Und übermorgen das gleiche wieder :-D

Wochenende

Molweni!

So ein kurzer Bericht vom Wochenende. Diesmal wars echt schön und gut.
Freitag Abend haben wir alle bisschen zu Hause gechillt. Es waren ein paar von den Plumsteadern da und wir haben uns unterhalten und gespielt.
Samstag begann damit, dass wir nach dem Aufstehen erstmal wieder Großeinkauf gemacht haben. Echt krass wie schnell man das Geld hier ausgibt. Aber für 10 Personen brauch man nun mal mehr als 100 € pro Woche zum Einkauf (Das kriegen wir erst nächten Monat. Bis jetzt haben wir nur 60 € pro Woche). Das müssen wir hier noch regeln. Nach dem Einkauf wurden wir erstmal verfolgt, weil wir den Einkaufwagen (wieder) mitgenommen haben. Wir konnten den Typen dann abwimmeln, aber war schon bisschen komisch.
Am Abend war ich dann zum ersten Mal mit in der City feiern. Im Zug haben wir noch 2 Plumsteader mitgenommen und ein paar aus Lakeside waren auch dabei. Auf der Long Street sind wir zuerst in „Cape to Cuba“- eine echt coole Kneipe mit leckeren Cocktails und ne chilligen Athmosphäre. Danach ging es in eine Bar von einem Backpackers Hotel. War bisschen langweilig, also sind wir weiter gezogen. Die Leute aus Baphumelele (anderes Projekt im Township) waren auch da und dort sind wir dann hin. War ein kleiner Club (oder so was . .eher ne Wohnung), wo gerade ein paar Typen auf Xhosa gerappt haben. War auch sehr geil und hört sich einfach cool und lustig an. Dann gings weiter. Eigentlich wollten wir zu den anderen, die nicht mit bei den Bap-Leuten waren, aber der Club war uns zu teuer und sollte auch nicht so cool sein. Also sind wir in die „Zula-Bar“. Dort hat gerade eine Live Band 2 Stunden lang Jazz vom feinsten gespielt. Richtig geile Band („The connective Imagination“) und war echt cool. Danach haben wir noch so bisschen getanzt und ich bin dann mit der ersten Gruppe so gegen 2-3 Uhr zurück.
Der Sonntag begann dementsprechend spät und chillig. Und so blieb es den restlichen Tag über auch. Das Wetter war nicht wirklich gut, deswegen konnte man eigentlich nicht so viel machen. Also sind wir alle zu Hause gewesen und haben gechillt.

Mittwoch, 9. September 2009

Krank :-(

Nach kleiner Pause, eine kurzer Bericht.
Eigentlich gibt es über die letzten Tage jedoch nicht wirklich viel zu berichten.

Donnerstag und Freitag verliefen relativ normal. Einfache Arbeitstage. Ich habe noch ein paar Fotos von den Kiddies gemacht, die ich euch demnächst auch on stellen werde, aber nicht heute. Ansonsten wars anstrengend, schön und halt Arbeit ;-)
Freitag Abend stand wieder die Frage im Raum, was wir machen wollten. Ich war extrem kaputt und mir gings nicht ganz so gut, weshalb ich letztlich weder mit nach Plumstead bzw. in die Stadt feiern gegangen, sondern war mit Sonja zu hause. Ich bin relativ schnell ins Bett verschwunden und hab gut geschlafen. Samstag Morgen ging es mir noch schlechter und mir war bisschen schwindlig. Als ich dann gerade mit Isi im Internetcafé war, bin ich auch erstmal halb umgekippt. Das heißt mir wurde auf einmal schwindelig und alles war schwarz, aber ich bin nicht umgekippt, sondern hab noch gestanden, auch danke der Hilfe des Ladenbesitzers. Den restlichen Tag habe ich im Bett verbracht, weil wir abends nach Observatory (Studentenviertel) zum Fußballländerspiel Deutschland – Südafrika schauen wollten. Es ging mir auch dann nicht viel besser und da Fieber-Thermometer 39 Grad anzeigte, war der Abend für mich gelaufen. Also ging es es gleich wieder ins Bett und dort blieb ich dann bis Dienstag. Inzwischen geht’s mir eigentlich wieder ganz gut. Ich bin erkältet, aber das Fieber ist glücklicherweise weg. Dafür tut mir mein Rücken jetzt weh, weil wir hier so eine Art Jugendherbergsbett haben. Das bedeutet: ein Holzbett mit einer ca. 10 cm dicken Matratze (nicht viel besser als Schaumgummi) von einer Größe von ca. 180 x 70. Dementsprechend eng ist das für mich und extrem hart… Ich lass mir was einfallen, so geht das echt nicht weiter.
Heute war ich dann wieder arbeiten. Heute waren mal echt viele Kiddies da - 21 in meiner Gruppe. Ein Wunder bei dem Wetter. In den letzten Tagen hat es nur geregnet und gestürmt – richtig eklig. Aber jetzt sollte bald Frühling werden und der soll besonders schön sein. (Angeblich die schönste Jahreszeit, weil es noch nicht zu heiß und trocken ist, aber eben auch nicht so kalt)

So mehr gibt’s derzeit nicht zu erzählen …

Grüße aus der kalten Kapgegend

Donnerstag, 3. September 2009

Da es ja schon ein paar Tage her ist, seit dem letzten Eintrag, gibt mal ein bisschen was Aktuelles aus Kapstadt ;-)

Das Wochenende war eigentlich ganz cool. Normalerweise wollte ich ja mal ein bisschen Kapstadt City mit den anderen unsicher machen, aber da gab es ein paar Verständigungsschwierigkeiten. Ich wusste, dass ein paar aus Baphumelele, Hermanus und Stellenbosch (andere Projekte) da sind und mit Party machen wollten und ich dachte das wäre am Samstag. Da ich keinen richtigen Bock auf 2 Tage Party hatte, hab ich deswegen am Freitag Abend, als alle anderen aus meinem Haus losgezogen sind, gesagt, dass ich lieber zu Hause bleiben und am nächsten Tag mitkommen würde. Also hatte ich einen an sich ganz schönen Abend allein in unserem Haus. Hab auf dem PC ein paar Filme geschaut, Musik geordnet, gelesen … was man eben so macht ohne Internet und TV ;-) Irgendwann gegen 2 bin ich ins Bett und die anderen kamen nur wenig später. Samstag hab ich dann erfahren, dass die große Party schon am Freitag war. Abends sind zwar noch mal welche weg und ich wollte auch mit, aber es gab keinen Platz mehr im Auto. Deswegen haben wir den Samstag über auch gechillt. Die anderen hatten teilweise Kater oder waren noch total verschlafen und ich wusste auch nicht, was ich machen soll. Am Samstag Nachmittag haben wir „Twilight“ und abends zusammen mit Samira und Hanna noch „Keinohrhasen“ geschaut. Die Jungs haben ein paar Filme auf ihren PCs. Also war Samstag auch nichts wirklich Interessantes.
Sonntag haben wir dann eine Hauswanderung gemacht. Samira und Niggie haben sich eigenständig am Strand vergnügt und bisschen was alleine (unabhängig von einander) gemacht. Aber wir anderen alle haben uns zur Wanderung auf dem Muizenberg gemacht. Die erste Schwierigkeit war ein Mini-Taxi zu bekommen, dass für 8 Personen Platz hat, da der Zug erst eine Stunde später gekommen wäre. Letztlich haben wir doch noch eines bekommen. Wir sind bis nach Lake Side gefahren, um dir dortigen Freiwilligen nach dem Weg zu fragen 8sie waren schon oben), war aber niemand da. Also haben wir uns selber auf den Weg gemacht. Schon die erste eingeschlagene Richtung war erstmal falsch, aber eine Frau half uns weiter und erklärte uns in etwa den Weg. Dann ging es weiter. Wir überquerten eine große Straße (mit Weg), weil die anderen meinten, dass es geradeaus auch weitergehen würde. Ging es auch erstmal. Aber nach vielleicht einem Kilometer war das nichts mehr. Also ging es den Abhang steil nach oben ohne normalen Weg. Schon das war relativ schwierig und wurde noch schwieriger. Deswegen haben Aline und Ich nach ungefähr der Hälfte des Berges abgebrochen und sind wieder runter geklettert. (Ich bin zweimal fast vornüber abgestürzt und ich weiß nicht wie oft saß ich da. Ich hab aber nur ein paar Kratzer am Arm.) Wir beide sind dann zurück und wollten eigentlich auch ein Mini-Taxi nehmen. Leider kam bis Retreat keines, so dass wir eigentlich trotzdem unsere kleine Wanderung hatten. (Der Weg von der Hälfte des Berges bis nach Retreat war nicht wirklich kurz. Also bestimmt so 10-15 km hatten wir hinter uns). Danach haben wir uns dann für den Zug entschieden…
Die anderen haben abends erzählt, dass sie noch ganze Klettertouren am berg bewältigen mussten. Irgendwann hatten sie sich getrennt, so dass sogar welche abends um 6 (schon fast dunkel) getrampt sind (sollte man schon so nicht machen .. ) und die anderen kamen heile wieder an. Letztlich war nur die Tramper-Gruppe (Sonja und Carina) ganz oben auf dem Gipfel, jedoch wahrscheinlich nicht auf dem des Muizenberges, wo wir eigentlich hin wollten. Wir wollen es vielleicht noch mal versuchen.

Montag bis Mittwoch war dann normaler Arbeitsalltag. Am Montag Nachmittag habe ich bei den 2-3 –Jährigen beim Essen aufgepasst und sie dann zum Schlafen gelegt. Ihre Erzieherin war krank, also hab ich das einfach mal in die Hand genommen. (Also ich bin einfach mit hoch zu ihnen gegangen und habe dann die Anweisung bekommen sie schlafen zu legen). Das Schlafen klappt bei denen um einiges besser als bei den Größeren. Noch als ich die zweite Reihe hingelegt habe, haben schon welche geschlafen. Nach nicht mal einer Viertelstunde waren dann bis auf einem alle eingeschlafen. Dann bin ich wieder runter, habe bei der „Theater“-Probe der Großen zugeschaut und dann haben wir bisschen geholfen aufzuräumen. Abends ist dann auch nichts weiter passiert.
Dienstag und Mittwoch war ich den ganzen Tag bei den Großen. Das Wetter hat sich leider wieder verschlechtert. Wir hatten eine Woche lang Sonne pur und bestimmt schon über 20 Grad gehabt, aber jetzt hatte es geregnet, so dass wir nicht raus konnten Die Kinder freuen sich immer besonders draußen spielen zu können. Deswegen ist das nicht so cool, aber wir hatten trotzdem Spaß und haben zusammen gespielt. Mittwoch hatte ich dann auch meine Kamera mit. Ich hatte am Dienstag extra meine „Mama“ gefragt, die auf die frage nur mit „Feel free to do whatever you want to do“ geantwortet hatte. Die Kids sind echt lustig. Immer wenn ich die Kamera rausgeholt habe, wollten sie auf das Bild. So kamen kaum Einzelbilder raus, aber das schaff ich hoffentlich noch. Hier jetzt erstmal für euch, die ersten Bilder von der Arbeit:

http://picasaweb.google.com/loulu.louise/Arbeit?feat=directlink

Liebe Gruesse aus Diep River/ Cape Town